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Wer etwas machen will, dann jetzt!

20.04.2026 | Rückblick auf unser Netzwerktreffen am 16.04.2026 bei der Wochermaier und Glas GmbH in Ebersberg zum Thema "Energiewende in der Praxis"

Unternehmer informierten sich beim Klimabündnis Ebersberg-München über Fördermöglichkeiten für die betriebliche Energiewende

 

Wie man sich als regionales Unternehmen eine Menge Energiekosten sparen und schließlich – unterstützt auch durch Fördergelder – die eigene Energie- und Wärmewende erfolgreich meistern kann: Das zeigte das Netzwerktreffen des Klimabündnis Ebersberg-München, das am Donnerstag, den 16.4. in den Räumen der Firma Wochermaier und Glas in Ebersberg stattfand. Die im Klimabündnis zusammengeschlossenen Firmen werden auf ihrem Energiewende-Weg von der Energieagentur Ebersberg-München betreut, die zu der Veranstaltung eingeladen hatte.

Unter dem Motto „Energiewende in der Praxis: Erfolge und Fördermöglichkeiten" begrüßte zunächst der Ebersberger Bürgermeister Ulrich Proske die anwesenden Unternehmensvertreter. Er stellte kurz die städtischen Pläne und Maßnahmen vor, die sich – wie auch bei den Unternehmen – auf die drei Bereiche Strom, Wärme und Mobilität konzentrieren. „Die Energiewende spart den Bürgern einfach Geld", lautete das klare Fazit. Ähnlich sahen es die anwesenden Unternehmensvertreter für ihre Betriebe.

Gastgeber Wolfgang Wochermaier und Peter Ball zeigten bei einem Firmenrundgang, was Betriebe alles umsetzen können, wenn sie erneuerbare Energien konsequent nutzen wollen. Der Heizungs- und Solar-Installationsbetrieb ist Vorreiter bei der Energiewende, denn um Kunden konsequent beraten zu können, nutzt man die Technologien auch im eigenen Gebäude – von Pellets über Sonnenenergie für Heizung und Strom bis zur vollelektrisch betriebenen Fahrzeugflotte. In ihrem Vortrag wiesen die Firmenchefs außerdem auf erwartbare Änderungen beim Gebäudeenergiegesetz hin und betonten: „Wer etwas machen will, dann jetzt."

Da kam der Vortrag von Andreas Huber von der Energieagentur sehr gelegen, der über die Vielzahl von Fördermöglichkeiten und -programmen informierte, die es auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene aktuell gibt. Der Überblick machte deutlich, dass es für nahezu jede unternehmerische Energiewende-Maßnahme – von Fahrradparkplätzen über Fahrzeug-Elektrifizierung bis hin zum Heizungstausch – auch Fördermittel gibt. Die Herausforderung sei eher, das passende Förderprogramm auch zu finden, wobei die Experten der Energieagentur natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Abgerundet wurdet das Netzwerktreffen durch den Energieversorger Polarstern, der ebenfalls bereits Mitglied im Klimabündnis Ebersberg-München ist. Jannik Jockers führte aus, was „echten" Ökostrom und „echtes" Ökogas ausmacht und wie man sich beim Energieeinkauf vor Greenwashing schützt. Zertifizierung, Kontrolle und Transparenz in Form regelmäßiger Audits, keine Beteiligung an Atomstrom und Kohle sowie vor allem das Reinvestieren in erneuerbare Energien sind die Kriterien, die echte Ökoenergieanbieter von anderen Angeboten unterscheiden.

Mit den vierteljährlich stattfinden Netzwerktreffen ermöglicht das Klimabündnis Ebersberg-München spannende Einblicke in das Angebot und die Energiewende-Aktivitäten seiner Mitglieds-Unternehmen. Der Besuch der Best-Practice-Betriebe dient dem gemeinsamen Austausch und soll Unternehmenslenkern neue Impulse für eigene Maßnahmen geben. 

Das Klimabündnis Ebersberg-München ist eine Initiative der Energieagentur Ebersberg-München. Die im Klimabündnis zusammengeschlossenen Unternehmen in der Region erfassen ihre Treibhausgasemissionen und reduzieren diese schrittweise. Unterstützt werden sie dabei vom Expertenteam der Energieagentur und dem Erfahrungsaustausch im Bündnis. Unvermeidbare Restemissionen können über die Aktion Zukunft+, mit der regionale Klimaschutzprojekte finanziert werden, ausgeglichen werden.


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